Gaza - Saba:
Das Regierungsmedienbüro in Gaza bestätigte, dass der zionistische Feind täglich Massaker begeht, bei denen Hunderte Zivilisten getötet werden, und dass er im Rahmen einer systematischen Politik des Völkermords gezielt Krankenhäuser und Medikamentenlager bombardiert.
Das Büro sagte in einer Erklärung am Montag, dass der Feind angesichts des anhaltenden Völkermords und der brutalen israelischen Aggression gegen unser palästinensisches Volk im Gazastreifen weiterhin täglich grausame Verbrechen begeht. Diese äußern sich in der vorsätzlichen Tötung von Dutzenden Märtyrern und der Verwundung von Dutzenden weiteren, darunter auch unbewaffnete Zivilisten. Dies zeige, dass der Feind weiterhin auf seiner Politik der ethnischen Säuberung und des Völkermords an der Zivilbevölkerung beharrt.
In der Regierungserklärung heißt es: „Die zionistische Kriegsmaschinerie feuert weiterhin täglich Hunderte von hochzerstörerischen Granaten, Raketen und Bomben auf Wohnviertel und dicht besiedelte Zivilgebiete ab, ohne Diskriminierung oder Rücksicht auf die grundlegendsten menschlichen Werte oder internationale Gesetze, in eklatanter Verletzung aller Konventionen und Verträge, die gezielte Angriffe auf Zivilisten in bewaffneten Konflikten verbieten.“
In der Erklärung heißt es weiter: „Der Feind hat ein doppeltes Verbrechen begangen: Er bombardiert gezielt und systematisch Krankenhäuser und Medikamentenlager und zerstört medizinische Einrichtungen wie Notaufnahmen, Intensivstationen und chirurgische Abteilungen, um die Zahl der Opfer zu erhöhen und Verletzte von der Behandlung abzuhalten. Dieses brutale Vorgehen lässt keinen Zweifel an der klaren Absicht des Feindes, einen systematischen Völkermord zu begehen.“
Er erklärte, dass die feindliche Armee medizinischen und humanitären Hilfskräften direkten und gezielten Druck ausübe und ihnen den Zugang zu den Katastrophengebieten verwehre. Dies stellt einen eklatanten Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht dar und zeugt von einer erschreckenden Missachtung aller Normen, die die humanitäre und medizinische Arbeit in Kriegszeiten schützen.
In der Erklärung wurde betont, dass diese für die Menschheit beschämenden Verbrechen vor dem Hintergrund des nahezu vollständigen Zusammenbruchs der Gesundheits- und humanitären Infrastruktur im Gazastreifen begangen werden. Mehr als 2,4 Millionen Menschen im Gazastreifen leiden unter Blockade, Zerstörung, Hunger, Durst und Krankheiten, inmitten eines beschämenden internationalen Schweigens und einer beispiellosen moralischen und humanitären Untätigkeit.
Das Government Media Office rief die internationale Gemeinschaft, die Vereinten Nationen sowie Menschenrechts- und humanitäre Organisationen dazu auf, ihr Schweigen und ihre zweideutigen Positionen zu brechen, dringende und wirksame Schritte zu unternehmen, um diesen Völkermord zu stoppen und die Anführer des Feindes als Kriegsverbrecher vor den zuständigen internationalen Gerichten zur Rechenschaft zu ziehen.
